Handschriften und Sonderbestände

Die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek entwickelt und erweitert seit Gründung der Bibliothek ihren Bestand an Handschriften und besonders wertvollen Drucken. Auf diese Weise hat sie über Jahrhunderte hinweg eine wertvolle Sammlung zusammengetragen. Sie reicht von Handschriften der Karolingerzeit über regional bedeutende Handschriften des Mittelalters, Nachlässe und Abschriftensammlungen, Inkunabeln, eine Atlantensammlung bis hin zu modernen Nachlässen und Künstlerbüchern. Herzstück dieser Sammlung ist der Leibniznachlass, der zugleich mit kommunizierenden Beständen ein Ensemble bildet. Kranzbestände sind z.B.

Die letzte Gesamtbeschreibung der Handschriften- und Sonderbestände der Bibliothek stammt aus dem Jahr 1867 und wurde von dem damaligen Leiter der Bibliothek Eduard Bodemann vorgelegt.

In der Zwischenzeit wurden Teilbestände wie die mittelalterlichen Handschriften gesondert beschrieben. Ziel der Bibliothek ist es nun, alle vorliegenden Beschreibungen zu einem gemeinsamen digitalen Katalog zusammenzufassen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In diesem Katalog, der die unterschiedlichen Informationsschichten vereint, werden auch Objekte nachgewiesen, die bisher noch in keinem gedruckten Katalog vorliegen.

Der erste Schritt zielt darauf ab, die vorliegende Information abzubilden und im zweiten Schritt den alten Katalog zu korrigieren und anzureichern. Die wissenschaftliche Bearbeitung einzelner Objekte wird im Rahmen des Gesamtprojekts integriert.

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